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"Brücken... ? Brückentag, ... , ah ja Brückenfahrt !"

Bei dem Wort 'Brücke' fallen viele Kombinationen auf; Google kennt sie alle, auch die "Brückenfahrt auf dem Landwehrkanal" in Berlin.

Der Landwehrkanal (LWK) gehört zu den Bundeswasserstrassen in Berlin; er ist 11km lang, beginnt in Berlin-Kreuzberg und endet in Berlin-Charlottenburg. Der LWK wurde 1845-1850 erbaut, 2009-2014 ausgebaut und saniert. Mit zwei Kanalstufen (Oberschleuse und Unterschleuse) wird der Höhenunterschied (Ost nach West) von 2m ausgeglichen. 31 Brücken, die geringe Breite von nur 22m und der Tiefgang von 2m sind die wasserspezifischen Highlights. 

Für Wassersportler kann eine Durchfahrt wegen der niedrigen Durchfahrtshöhen der vielen Bogenbrücken nur mit Motoryachten vorgenommen werden, die keine hohen überdachten Steuerstände haben. So haben Elvira und ich 2014 bei einem Törn in Berliner Gewässern auf die Durchfahrt verzichtet; in 2015 haben dann Friedhelm und ich mit der MY Rasmus den LWK durchfahren.

Und jetzt gönne ich mir diesen herrlichen Sommertag in Berlin (wolkenloser Himmel und 30grad schon zu viel des Guten) und unternehme eine Brückenfahrt mit dem Fahrgastschiff 'Treptow' (Reederei 'Stern und Kreis', ca. 40m lang) als Rundtour von und bis zum Spree-Anleger am Bf Friedrichstraße.

Um 11Uhr legen wir ab: das Oberdeck ist gut, aber nicht voll besetzt; angenehme Gastronomie. Mit einer bündigen, ausreichenden und dabei nicht aufdringlichen Audio-Information zu Sehenswertem am Ufer, den vielen Brücken und historischen Hintergründen wird die Fahrt begleitet.

Wir fahren zunächst auf der Spree nach Osten, an der Museumsinsel und dem Dom vorbei, passieren die Mühlendamm-Schleuse und machen nochmals am Anleger vor der Jannowitzbrücke fest. Danach begleiten uns die neue Uferbebauung und die Mauer-Reste der 'East Side Gallery' bis zum Ostbahnhof. Im Hintergrund rückwärts ist immer der 'Ostberliner'-Fernsehturm markant mit wechselnden Perspektiven zu sehen, voraus liegt die Oberbaumbrücke als Wahrzeichen des Bezirks Friedrichhain-Kreuzberg. Sie ist Teil des Innenstadtrings und verbindet über die Spree diese zwei Berliner Stadtteile. Als repräsentative Gewölbebrücke mit zwei 34m hohen seitlichen Türmen und mehreren Verkehrsebenen wurde sie in den vergangenen Jahrhunderten nicht nur um- und ausgebaut, sondern auch als Kriegsziel zerstört und beschädigt. Nach der Wiedervereinigung wurde sie umfassend in den heutigen Zustand instandgesetzt. Nach der Brückenunterquerung kommt dann das Monumentalkunstwerk 'Molecule Man' in Sicht. Hierbei handelt es sich um eine im Mai 1999 vom amerikanischen Bildhauer J. Borofsky geschaffene Drei-Personen-Skulptur aus Aluminium, die in der Spree nahe dem Schnittpunkt der drei Ortsteile Kreuzberg, Alt-Treptow und Friedrichshain aufgestellt wurde.

Wir passieren die Skulptur nicht, weil unsere Fahrt vorher in den Landwehrkanal nach Süden abzweigt. Um 12,30 Uhr passieren wir die Oberschleuse und fahren jetzt für die kommenden 2h auf dem Landwehrkanal. Es begleiten uns nicht nur die zahlreichen Brücken mit niedriger Durchfahrtshöhe. sondern auch die unterschiedlichsten Ufer-Impressionen der Stadtteile Kreuzberg und Neukölln.

Unsere Fahrt geht vorbei am Halleschen Ufer (hier ist teilweise die Hochbahn über den LWK gebaut), am Technik-Museum und dem Potsdamer Platz bis zur Unterschleuse. Kurz danach erreichen wir in Charlottenburg das Spreekreuz.

Die Weiterfahrt führt nun wieder spreeaufwärts ins Regierungsviertel mit allen seinen sehenswerten Highlights; exemplarisch erwähnt werden Schloss Bellevue, Bundeskanzleramt, Berlin-Hauptbahnhof, Bundesministerien, Reichstagsgebäude, Medien- und Firmenzentralen.

Am Spree-Anleger unterhalb des Bf Friedrichstraße gegenüber der bekannten Gastronomie 'Ständige Vertretung' am Schiffbauerdamm endet die sehr informative Brückenfahrt in Berlin als vierstündige Rundfahrt über Spree und Landwehrkanal.

Fazit: Berlin ist immer eine Reise wert (mit dem ICE aus Hannover in 1,5h erreichbar) !

feS -.-.- 08.06.2018


"Brücken... ? Brückentag, ... , ah ja Brückenfahrt !"

Bei dem Wort 'Brücke' fallen viele Kombinationen auf; Google kennt sie alle, auch die "Brückenfahrt auf dem Landwehrkanal" in Berlin.

Der Landwehrkanal (LWK) gehört zu den Bundeswasserstrassen in Berlin; er ist 11km lang, beginnt in Berlin-Kreuzberg und endet in Berlin-Charlottenburg. Der LWK wurde 1845-1850 erbaut, 2009-2014 ausgebaut und saniert. Mit zwei Kanalstufen (Oberschleuse und Unterschleuse) wird der Höhenunterschied (Ost nach West) von 2m ausgeglichen. 31 Brücken, die geringe Breite von nur 22m und der Tiefgang von 2m sind die wasserspezifischen Highlights. 

Für Wassersportler kann eine Durchfahrt wegen der niedrigen Durchfahrtshöhen der vielen Bogenbrücken nur mit Motoryachten vorgenommen werden, die keine hohen überdachten Steuerstände haben. So haben Elvira und ich 2014 bei einem Törn in Berliner Gewässern auf die Durchfahrt verzichtet; in 2015 haben dann Friedhelm und ich mit der MY Rasmus den LWK durchfahren.

Und jetzt gönne ich mir diesen herrlichen Sommertag in Berlin (wolkenloser Himmel und 30grad schon zu viel des Guten) und unternehme eine Brückenfahrt mit dem Fahrgastschiff 'Treptow' (Reederei 'Stern und Kreis', ca. 40m lang) als Rundtour von und bis zum Spree-Anleger am Bf Friedrichstraße.

Um 11Uhr legen wir ab: das Oberdeck ist gut, aber nicht voll besetzt; angenehme Gastronomie. Mit einer bündigen, ausreichenden und dabei nicht aufdringlichen Audio-Information zu Sehenswertem am Ufer, den vielen Brücken und historischen Hintergründen wird die Fahrt begleitet.

Wir fahren zunächst auf der Spree nach Osten, an der Museumsinsel und dem Dom vorbei, passieren die Mühlendamm-Schleuse und machen nochmals am Anleger vor der Jannowitzbrücke fest. Danach begleiten uns die neue Uferbebauung und die Mauer-Reste der 'East Side Gallery' bis zum Ostbahnhof. Im Hintergrund rückwärts ist immer der 'Ostberliner'-Fernsehturm markant mit wechselnden Perspektiven zu sehen, voraus liegt die Oberbaumbrücke als Wahrzeichen des Bezirks Friedrichhain-Kreuzberg. Sie ist Teil des Innenstadtrings und verbindet über die Spree diese zwei Berliner Stadtteile. Als repräsentative Gewölbebrücke mit zwei 34m hohen seitlichen Türmen und mehreren Verkehrsebenen wurde sie in den vergangenen Jahrhunderten nicht nur um- und ausgebaut, sondern auch als Kriegsziel zerstört und beschädigt. Nach der Wiedervereinigung wurde sie umfassend in den heutigen Zustand instandgesetzt. Nach der Brückenunterquerung kommt dann das Monumentalkunstwerk 'Molecule Man' in Sicht. Hierbei handelt es sich um eine im Mai 1999 vom amerikanischen Bildhauer J. Borofsky geschaffene Drei-Personen-Skulptur aus Aluminium, die in der Spree nahe dem Schnittpunkt der drei Ortsteile Kreuzberg, Alt-Treptow und Friedrichshain aufgestellt wurde.

Wir passieren die Skulptur nicht, weil unsere Fahrt vorher in den Landwehrkanal nach Süden abzweigt. Um 12,30 Uhr passieren wir die Oberschleuse und fahren jetzt für die kommenden 2h auf dem Landwehrkanal. Es begleiten uns nicht nur die zahlreichen Brücken mit niedriger Durchfahrtshöhe. sondern auch die unterschiedlichsten Ufer-Impressionen der Stadtteile Kreuzberg und Neukölln.

Unsere Fahrt geht vorbei am Halleschen Ufer (hier ist teilweise die Hochbahn über den LWK gebaut), am Technik-Museum und dem Potsdamer Platz bis zur Unterschleuse. Kurz danach erreichen wir in Charlottenburg das Spreekreuz.

Die Weiterfahrt führt nun wieder spreeaufwärts ins Regierungsviertel mit allen seinen sehenswerten Highlights; exemplarisch erwähnt werden Schloss Bellevue, Bundeskanzleramt, Berlin-Hauptbahnhof, Bundesministerien, Reichstagsgebäude, Medien- und Firmenzentralen.

Am Spree-Anleger unterhalb des Bf Friedrichstraße gegenüber der bekannten Gastronomie 'Ständige Vertretung' am Schiffbauerdamm endet die sehr informative Brückenfahrt in Berlin als vierstündige Rundfahrt über Spree und Landwehrkanal.

Fazit: Berlin ist immer eine Reise wert (mit dem ICE aus Hannover in 1,5h erreichbar) !

feS -.-.- 08.06.2018