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Die Dritte war die Letzte in 2015

Nach der Boat fit (Bremen, Februar, Themenschwerpunkte Vorträge und Ausrüstung) und der Hanseboot (Hamburg, Oktober, Themenschwerpunkte  Segel-Motoryachten, Charter und Ausrüstung) lockt jetzt noch die Boot & Fun (Berlin, November, Themenschwerpunkte  Motoryachten, Ausrüstung und maritimer Schnickschnack). Ich besuche schon traditionell diese 3 Messen/Ausstellungen, so auch 2015 wieder.

„Was macht der auf 3 Messen im Jahr, der hat doch gar keine Yacht ?“ So wird mancher Leser fragen; Antwort: er ist interessiert, schnuppert gern maritimes Flair, hört sich Vorträge an, sammelt kaum Prospekte, stöbert hier und da und genießt ein Beiprogramm. Dieses fällt in Bremen mager aus (es ist meistens saukalt), in Hamburg findet es in der Regel mit einer Hafenrundfahrt (in diesem Jahr ausgefallen wegen schlechter Sicht bei Nebel) und dem Gang von den Landungsbrücken durch die hanseatischen Viertel zum Hbf statt. In Berlin, ja das ist eben Hauptstadt …: S-Bahn-Fahrt vom Messegelände bis Hackesche Märkte, danach Fußmarsch am Spreeufer entlang, Friedrichstrasse, Unter den Linden, Brandenburger Tor, Reichstag, Kanzleramt, Hbf. So ist es heute, Do, 26.11. abgelaufen und es war wieder schön! Natürlich gab es auch  leckere Fischbrötchen und ein Matjes-Rösti-Essen bei Gosch.

Das Jahr 2015 war sowieso von vielen maritimen Ereignissen und Unternehmungen geprägt:

Tagesbesuche des Hamburger Hafengeburtstages, der  150-Jahr-Feier der DGzRS in Bremen und der Kieler Woche. Dazu eine Frachtschiffreise mit MS „Elbcarrier“, zwei MY-Törns im Havelland und Berliner Gewässern sowie ein Segeltörn in der Türkei.

Aber es sind in 2015 bei mir auch grundlegende Entscheidungen für die maritime Zukunft getroffen worden, jedenfalls als Vorsätze. So hat meine zweite Frachtschiffreise (Rotterdam – Dublin und zurück) die Einblicke in den Seemanns-Alltag umfassend und endgültig abgerundet. Ich habe bei dieser wie bei der ersten Frachtschiffreise in der Ostsee gutes Wetter erlebt mit Windstärken allgemein um 5-7bft; als ich jetzt in der Irischen See auf der Brücke die See von vorne erlebt und gespürt habe, wie die Natur mit einem Schiffe von immerhin 150m Länge auch bei diesen Bedingungen umgeht (manche Welle ließ den Schiffsrumpf regelrecht erzittern), hat sich mein Respekt vor der See nochmal nachhaltig bestätigt. Ich mag mir garnicht vorstellen, wie sich diese engterminierten Container-See-Taxis (ohne zeitlichen Handlungsspielraum) bei Windstärken 9 und höher den Naturgewalten entgegenstellen müssen! Robert, der holländische Käpt'n der Hendrika Bartelds hat den m.E. klugen Satz geprägt: Man soll in der Seefahrt nichts gegen die Natur machen. Na dann ... Die Krönung bildet ein sehenswertes Video, das ich bei YouTube unter „Heavy Sea“ mit der MS Maersk, einem über 300m langen Containerfrachter der Triple-E-Klasse, gefunden habe. Hier der Link zum Anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=NE_ri8PkihE). Kurzum, es beeindruckt mich auch ein Zitat von Thomas Mann, das im Vorwort eines maritimen Krimis steht: „Das Meer ist keine Landschaft, sondern das Erlebnis der Ewigkeit“.

In der Beliebtheitsskala bei mir sind nach 35 Jahren Seglerleben die Hochsee-Segeltörns nach hinten gerutscht. Ich denke dabei immer wieder an einen Ausspruch von Friedhelm vor einigen Jahren („In unserem Alter springt man nicht mehr …“), obwohl ich sein Alter von damals noch nicht erreicht habe und beim Segeln immer weniger „gesprungen“ wird (dank Bugschraub-Unterstützung, absenkbarer Heckklappe sowie der Hilfe euroliebender Hafen-Marineros und und und …). Aber trotzdem, ich werde sportliches Segeln mit sehenswerter Vollzeug-Krängung mit Aufnahme entsprechender  Video- und Bildsequenzen fürs Heimkino oder Törns in Revieren mit Nähe zu den gefährdeten oder geschundenen Krisenregionen der Weltpolitik nicht mehr mitmachen wollen. Die Segeltörns 2014 (Sardinien) und 2015 (Türkei) waren nochmal erlebnisreich und bilden einen Abschluss-Kulminationspunkt entsprechend dem Volksmund-Sprichwort: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Dies gelingt in unserer Gesellschaft zwar nur selten, ich werde es versuchen! 

Ganz oben in der Präferenz werden zukünftig Aktivitäten vorrangig in Binnenrevieren Hollands (Frieslands) und Nord-Ostdeutschlands stehen. Auch Mitfahrten auf Binnen-Frachtschiffen sind dabei eingeschlossen. An dieser Stelle grüße ich schon mal Rolf, Käpt’n der Rudolf-Thea: “Ich melde mich frühzeitig bei Dir für meine dann vierte Mitfahrt“.

2016 plane ich auch eine Eisbrecher-Fahrt auf der Elbe. Gibt’s denn sowas ? Ja, Überraschung (es soll ja einen strengen Winter geben, haha), ich werde berichten !

Mit diesen recht persönlichen Ausführungen beende ich meine maritimen Berichte für 2015 und wünsche allen Lesern schon mal ein gutes 2016 und freue mich auf neue Erlebnisse.

feS -.-.- 12.2015


Die Dritte war die Letzte in 2015

Nach der Boat fit (Bremen, Februar, Themenschwerpunkte Vorträge und Ausrüstung) und der Hanseboot (Hamburg, Oktober, Themenschwerpunkte  Segel-Motoryachten, Charter und Ausrüstung) lockt jetzt noch die Boot & Fun (Berlin, November, Themenschwerpunkte  Motoryachten, Ausrüstung und maritimer Schnickschnack). Ich besuche schon traditionell diese 3 Messen/Ausstellungen, so auch 2015 wieder.

„Was macht der auf 3 Messen im Jahr, der hat doch gar keine Yacht ?“ So wird mancher Leser fragen; Antwort: er ist interessiert, schnuppert gern maritimes Flair, hört sich Vorträge an, sammelt kaum Prospekte, stöbert hier und da und genießt ein Beiprogramm. Dieses fällt in Bremen mager aus (es ist meistens saukalt), in Hamburg findet es in der Regel mit einer Hafenrundfahrt (in diesem Jahr ausgefallen wegen schlechter Sicht bei Nebel) und dem Gang von den Landungsbrücken durch die hanseatischen Viertel zum Hbf statt. In Berlin, ja das ist eben Hauptstadt …: S-Bahn-Fahrt vom Messegelände bis Hackesche Märkte, danach Fußmarsch am Spreeufer entlang, Friedrichstrasse, Unter den Linden, Brandenburger Tor, Reichstag, Kanzleramt, Hbf. So ist es heute, Do, 26.11. abgelaufen und es war wieder schön! Natürlich gab es auch  leckere Fischbrötchen und ein Matjes-Rösti-Essen bei Gosch.

Das Jahr 2015 war sowieso von vielen maritimen Ereignissen und Unternehmungen geprägt:

Tagesbesuche des Hamburger Hafengeburtstages, der  150-Jahr-Feier der DGzRS in Bremen und der Kieler Woche. Dazu eine Frachtschiffreise mit MS „Elbcarrier“, zwei MY-Törns im Havelland und Berliner Gewässern sowie ein Segeltörn in der Türkei.

Aber es sind in 2015 bei mir auch grundlegende Entscheidungen für die maritime Zukunft getroffen worden, jedenfalls als Vorsätze. So hat meine zweite Frachtschiffreise (Rotterdam – Dublin und zurück) die Einblicke in den Seemanns-Alltag umfassend und endgültig abgerundet. Ich habe bei dieser wie bei der ersten Frachtschiffreise in der Ostsee gutes Wetter erlebt mit Windstärken allgemein um 5-7bft; als ich jetzt in der Irischen See auf der Brücke die See von vorne erlebt und gespürt habe, wie die Natur mit einem Schiffe von immerhin 150m Länge auch bei diesen Bedingungen umgeht (manche Welle ließ den Schiffsrumpf regelrecht erzittern), hat sich mein Respekt vor der See nochmal nachhaltig bestätigt. Ich mag mir garnicht vorstellen, wie sich diese engterminierten Container-See-Taxis (ohne zeitlichen Handlungsspielraum) bei Windstärken 9 und höher den Naturgewalten entgegenstellen müssen! Robert, der holländische Käpt'n der Hendrika Bartelds hat den m.E. klugen Satz geprägt: Man soll in der Seefahrt nichts gegen die Natur machen. Na dann ... Die Krönung bildet ein sehenswertes Video, das ich bei YouTube unter „Heavy Sea“ mit der MS Maersk, einem über 300m langen Containerfrachter der Triple-E-Klasse, gefunden habe. Hier der Link zum Anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=NE_ri8PkihE). Kurzum, es beeindruckt mich auch ein Zitat von Thomas Mann, das im Vorwort eines maritimen Krimis steht: „Das Meer ist keine Landschaft, sondern das Erlebnis der Ewigkeit“.

In der Beliebtheitsskala bei mir sind nach 35 Jahren Seglerleben die Hochsee-Segeltörns nach hinten gerutscht. Ich denke dabei immer wieder an einen Ausspruch von Friedhelm vor einigen Jahren („In unserem Alter springt man nicht mehr …“), obwohl ich sein Alter von damals noch nicht erreicht habe und beim Segeln immer weniger „gesprungen“ wird (dank Bugschraub-Unterstützung, absenkbarer Heckklappe sowie der Hilfe euroliebender Hafen-Marineros und und und …). Aber trotzdem, ich werde sportliches Segeln mit sehenswerter Vollzeug-Krängung mit Aufnahme entsprechender  Video- und Bildsequenzen fürs Heimkino oder Törns in Revieren mit Nähe zu den gefährdeten oder geschundenen Krisenregionen der Weltpolitik nicht mehr mitmachen wollen. Die Segeltörns 2014 (Sardinien) und 2015 (Türkei) waren nochmal erlebnisreich und bilden einen Abschluss-Kulminationspunkt entsprechend dem Volksmund-Sprichwort: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Dies gelingt in unserer Gesellschaft zwar nur selten, ich werde es versuchen! 

Ganz oben in der Präferenz werden zukünftig Aktivitäten vorrangig in Binnenrevieren Hollands (Frieslands) und Nord-Ostdeutschlands stehen. Auch Mitfahrten auf Binnen-Frachtschiffen sind dabei eingeschlossen. An dieser Stelle grüße ich schon mal Rolf, Käpt’n der Rudolf-Thea: “Ich melde mich frühzeitig bei Dir für meine dann vierte Mitfahrt“.

2016 plane ich auch eine Eisbrecher-Fahrt auf der Elbe. Gibt’s denn sowas ? Ja, Überraschung (es soll ja einen strengen Winter geben, haha), ich werde berichten !

Mit diesen recht persönlichen Ausführungen beende ich meine maritimen Berichte für 2015 und wünsche allen Lesern schon mal ein gutes 2016 und freue mich auf neue Erlebnisse.

feS -.-.- 12.2015