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"we make it absolute"

Nachdem mein Besuch der Dezember-Messe Boat&Fun in Berlin ausgefallen ist, besuche ich nach fast 20 Jahren wieder mal die "weltgrößte Wassersport-Messe" BOOT in Düsseldorf. Der Slogan "we make it absolute" (Anm. des Autors: absolutely great ?!?) springt mir besonders bei einem Messestand ins Auge: irgendwie passt das zu dem, was wir in den letzten Tagen aus Amerika gehört haben ...

Die BOOT präsentiert in 17 Messehallen nach dem eigenen Motto "360° Wassersport erleben" alles für die Besucher, die sich an diesem Milieu begeistern. Ich beginne den Rundgang in 3 Hallen mit ausgestellten Segel- und Motoryachten. Alle Hersteller von Azimut Yachts über Beneteau bis X-Yachts und Zodiac sind vertreten. Katamarane, meistens in einer Länge über 45ft, sind offensichtlich sehr gefragt. Sie bieten großen Komfort, wie ich mich hier bei einer Besichtigung selbst überzeugt habe. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass Länge und Styling für schnelles Segeln 'in' sind: Yachten mit Längen von 63ft oder andere mit einem nach achtern geneigtem Steven (war das nicht mal andersherum? Ja, aber dies ist ein 'Wavepiercer', zu deutsch 'Wellenstecher'; hierdurch sollen Yachten durch die Wellen stechen, anstatt über sie hinweg zu gehen!) locken die Besucher und Käufer.

Es folgen bei meinem Rundgang 3 Hallen für den Trend- (Surfen, Kiten, Stand up, usw.) und Tauchsport. Hier halte ich mich nicht länger auf, da die Themen nicht so sehr meiner Interessenlage entsprechen; das zahlreiche Publikum gehört den jüngeren Generationen an. Gespannt bin ich auf die nun folgenden 2 Hallen, in denen Superyachten angekündigt sind. Was erwartet mich hier nach den teilweise schon atemberaubenden Ausstellungsstücken in den ersten 3 Hallen ? Und dann ist es zu sehen, das Motto einer Werft in der Halle: "reaching for the absolute" und "we make it absolute". Die Messestände sind den Ausstellungsobjekten angepasst: hier kommt nur der Geldadel (nach visueller Einlaßkontrolle) zum Gespräch rein. Der Name "Monte Carlo" eines riesigen Messestandes paßt; es fehlt nur noch eine Spielbank-Ankündigung.

Die Halle mit maritimer Kunst verspricht ausgleichende Entspannung. Aber vorher stärke ich mich noch im Bistro auf der Food Plaza.

Danach kehre ich zurück in die Halle mit maritimer Kunst. Diese wird hier anders dargeboten als in Hamburg: Düsseldorf liegt eben weiter weg von der Küste und den damit verbundenen Inspirationen für die Künstler. Also bleibt mehr Zeit für mich, um in einer urigen Ruhezone meinen weiteren Messerundgang zu planen.

Es folgen jetzt nochmal 2 Hallen mit ausgestellten Motoryachten und danach die 4 Hallen mit Ausrüstung, Zubehör, maritimer Ausstattung und zuletzt mit den Charterfirmen in den Hallen "Wassertourismus".

Das Angebot der maritimen Ausrüstungen, etc. ist auch hier überwältigend und wird bestimmt keine Wünsche offen lassen. Auch die Charterfirmen präsentieren alle möglichen Segelreviere, die klassischen im Mittelmeerraum aber auch die, die früher nicht dabei waren: z.B. Portugal, Madeira, Ärmelkanal. Es gibt wohl keinen Platz auf der Erde mehr, wo keine Charter angeboten wird. Bei den Binnenrevieren für die Motorbootfahrer stehen natürlich die Berliner Gewässer, die Müritz und Friesland in NL ganz vorne, aber auch Binnenreviere in Polen, England, Irland, Finnland und Belgien werden von Verchartern immer mehr beworben.

Nach 5 Stunden Messebesuch und einer letzten Pause in der schon erwähnten Umgebung trete ich den Heimweg an. Jetzt sitze ich im Zug und ziehe Bilanz: es war nach langer Zeit ein aufgefrischter Einblick in die in Düsseldorf besonders schillernde Welt des Wassersports mit vielen Superlativen. Die Hanseboot in HH ist familiärer !

Ach ja, da ist noch der Rotor Swing Yacht Stabilizer, ein sich drehendes Rohr seitlich am Schiffsrumpf angebracht, um die Yacht-/Schiffsbewegungen durch den Seegang zu dämpfen. Eine technisch interessante Entwicklung, die im Demo-Film durchaus überzeugt.

feS -.-.- 27.01.2017


"we make it absolute"

Nachdem mein Besuch der Dezember-Messe Boat&Fun in Berlin ausgefallen ist, besuche ich nach fast 20 Jahren wieder mal die "weltgrößte Wassersport-Messe" BOOT in Düsseldorf. Der Slogan "we make it absolute" (Anm. des Autors: absolutely great ?!?) springt mir besonders bei einem Messestand ins Auge: irgendwie passt das zu dem, was wir in den letzten Tagen aus Amerika gehört haben ...

Die BOOT präsentiert in 17 Messehallen nach dem eigenen Motto "360° Wassersport erleben" alles für die Besucher, die sich an diesem Milieu begeistern. Ich beginne den Rundgang in 3 Hallen mit ausgestellten Segel- und Motoryachten. Alle Hersteller von Azimut Yachts über Beneteau bis X-Yachts und Zodiac sind vertreten. Katamarane, meistens in einer Länge über 45ft, sind offensichtlich sehr gefragt. Sie bieten großen Komfort, wie ich mich hier bei einer Besichtigung selbst überzeugt habe. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass Länge und Styling für schnelles Segeln 'in' sind: Yachten mit Längen von 63ft oder andere mit einem nach achtern geneigtem Steven (war das nicht mal andersherum? Ja, aber dies ist ein 'Wavepiercer', zu deutsch 'Wellenstecher'; hierdurch sollen Yachten durch die Wellen stechen, anstatt über sie hinweg zu gehen!) locken die Besucher und Käufer.

Es folgen bei meinem Rundgang 3 Hallen für den Trend- (Surfen, Kiten, Stand up, usw.) und Tauchsport. Hier halte ich mich nicht länger auf, da die Themen nicht so sehr meiner Interessenlage entsprechen; das zahlreiche Publikum gehört den jüngeren Generationen an. Gespannt bin ich auf die nun folgenden 2 Hallen, in denen Superyachten angekündigt sind. Was erwartet mich hier nach den teilweise schon atemberaubenden Ausstellungsstücken in den ersten 3 Hallen ? Und dann ist es zu sehen, das Motto einer Werft in der Halle: "reaching for the absolute" und "we make it absolute". Die Messestände sind den Ausstellungsobjekten angepasst: hier kommt nur der Geldadel (nach visueller Einlaßkontrolle) zum Gespräch rein. Der Name "Monte Carlo" eines riesigen Messestandes paßt; es fehlt nur noch eine Spielbank-Ankündigung.

Die Halle mit maritimer Kunst verspricht ausgleichende Entspannung. Aber vorher stärke ich mich noch im Bistro auf der Food Plaza.

Danach kehre ich zurück in die Halle mit maritimer Kunst. Diese wird hier anders dargeboten als in Hamburg: Düsseldorf liegt eben weiter weg von der Küste und den damit verbundenen Inspirationen für die Künstler. Also bleibt mehr Zeit für mich, um in einer urigen Ruhezone meinen weiteren Messerundgang zu planen.

Es folgen jetzt nochmal 2 Hallen mit ausgestellten Motoryachten und danach die 4 Hallen mit Ausrüstung, Zubehör, maritimer Ausstattung und zuletzt mit den Charterfirmen in den Hallen "Wassertourismus".

Das Angebot der maritimen Ausrüstungen, etc. ist auch hier überwältigend und wird bestimmt keine Wünsche offen lassen. Auch die Charterfirmen präsentieren alle möglichen Segelreviere, die klassischen im Mittelmeerraum aber auch die, die früher nicht dabei waren: z.B. Portugal, Madeira, Ärmelkanal. Es gibt wohl keinen Platz auf der Erde mehr, wo keine Charter angeboten wird. Bei den Binnenrevieren für die Motorbootfahrer stehen natürlich die Berliner Gewässer, die Müritz und Friesland in NL ganz vorne, aber auch Binnenreviere in Polen, England, Irland, Finnland und Belgien werden von Verchartern immer mehr beworben.

Nach 5 Stunden Messebesuch und einer letzten Pause in der schon erwähnten Umgebung trete ich den Heimweg an. Jetzt sitze ich im Zug und ziehe Bilanz: es war nach langer Zeit ein aufgefrischter Einblick in die in Düsseldorf besonders schillernde Welt des Wassersports mit vielen Superlativen. Die Hanseboot in HH ist familiärer !

Ach ja, da ist noch der Rotor Swing Yacht Stabilizer, ein sich drehendes Rohr seitlich am Schiffsrumpf angebracht, um die Yacht-/Schiffsbewegungen durch den Seegang zu dämpfen. Eine technisch interessante Entwicklung, die im Demo-Film durchaus überzeugt.

feS -.-.- 27.01.2017