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* MY-Törn 'Groene Hart' in Holland *
Gouda, Amsterdam, Utrecht: eine Rundtour der besonderen Art

Sa

Frühe Abfahrt um 7Uhr bei Rolf; 375km bis zur Marina von DelosYachting bei Ijsselstein in der Nähe von Utrecht; Ankunft 11Uhr; Einweisung und Übernahme der MY Stormvogel verläuft problemlos; Vercharterer wird noch um einige Tipps zu Durchfahrten und Liegeplätzen befragt, danach Einrichten in der MY.

13,00 Uhr ablegen mit Tages-Fahrtziel Gouda; Fahrt auf der gemütlichen Hollandse Ijssel mit typisch holländischen Ufer-Impressionen vorbei an Montfoort und Oudewater; dort findet unter großem Andrang der Bevölkerung ein Drachenboot-Rennen statt. Das Tagesziel wird nach 30km Fahrt erreicht; um 18,15Uhr liegen wir in einem gepflegten Jachthafen des örtlichen WSV fest. Nach dem Einlaufbier erkunden wir die nahe Altstadt und beenden nach einem leckeren Essen den Abend an Bord bei einem Glas Rotwein.

So

Der Mutter- und Wahltag in NRW beginnt bei bestem Sonnenschein und dem ersten Frühstück an Bord. Um 9Uhr legen wir ab und fahren auf der Grouwe mit dem Fahrtrichtungsziel Amsterdam. Die an der Strecke liegenden mächtigen Hebebrücken aus den 30er Jahren bescheren uns einige Wartezeiten. Nach knapp 2h durchfahren wir das 'Gartenzentrum' Boskoop. Die nun folgende Sporbrug (Eisenbahn-Drehbrücke) wird zum Albtraum: nach einstündiger Wartezeit stellt sich heraus, dass die Brücke defekt ist. Über VHF-Kanal 18 erfahren die zahlreichen wartenden Sportboote, dass die Brücke in der Nacht zu Montag repariert werden soll. Um 2Uhr Mo soll es eine kurze 15minütige Öffnung zur Durchfahrt geben.

Alternative Fahrrouten gibt es für uns nicht (außer der Rückfahrt). So beschließen wir, zunächst nach Boskoop zurückzufahren, um dann in der Nacht die angekündigte Brücken-Öffnung wahrzunehmen. Ausgang ungewiss, ich werde berichten.

An dem Gäste-Liegeplatz eines Lokals in Boskoop verbringen wir nach dem Essen den Nachmittag und frühen Wahlabend. Danach fahren wir zum Warteliegeplatz vor der defekten Sporbrug und gehen wegen der Fülle bei der Segelyacht Taipan eines australischen Weltumsegler-Ehepaars ins Päckchen.

Die Nachtruhe beginnt früh: die Wecker stehen auf 01,30Uhr !

Mo

Super, die Sporbrug wird, wie angekündigt, um 2Uhr nachts geöffnet und der Pulk von ca. 10 Sportbooten und 1 Berufsschiff kann passieren um sofort wieder vor der dahinterliegenden Hebebrücke an den vorgesehenen Warteplätzen festzumachen.

Die Nachtruhe endet endgültig um 6Uhr, Dienstbeginn der Hebebrücke: Durchfahrt an der Hebebrücke vor Alpen de Rijn. Danach biegen wir in den Aar-Kanal ein und fahren mit Blick auf die aufgehende Sonne über den mit Bodennebel verhangenen Wiesen einem sonnigen Tag entgegen.

Um kurz nach 7Uhr legen wir in Ter Aar an und erledigen im nahegelegenen Discounter HEMA unseren Einkauf für die folgenden Tage. Nach einem ausgiebigen Frühstück folgen wir weiter dem Aar-Kanal, der in Kanal-km 11 bei der Tolhuissluizen in die Amstel übergeht. Bei dieser Schleuse überrascht uns der Schleusenwärter mit der Frage nach der Breite unserer MY. Hintergrund: die große Schleusenkammer ist defekt; es steht nur die kleine Schleusenkammer mit einer Breite von nur 4m zur Verfügung. Bingo, unsere MY hat eine Breite von 3,30m, es passt also !

Die insgesamt 25km lange Fahrt auf der Amstel führt nun immer näher an die Außenbezirke von Amsterdam heran. Spätestens ab Uithorn fallen die wohlhabenderen Häuser am Ufer und die mit Restaurants besetzten Stadtdurchfahrten auf. Gegen 13,30h erreichen wir Amsterdam und stoppen durch unsere Durchfahrt unter der hochgelassenen Berlagebrug Fußgänger, Radfahrer, Autos, Omnibusse und Straßenbahnen. Der geplante, hinter der Brücke befindliche Liegeplatz ist verwaist und die Zugänge sind mit Stacheldraht zugesperrt. Besitzerwechsel, Geschäftsaufgabe ? Egal, wir können entgegen der Planung hier nicht bleiben; nach kurzer Besprechung beschließen wir, noch ca. 15km bis Weesp zu fahren. Hier gibt es 3 Yachthäfen, eine schöne Altstadt und einen S-Bahnanschluss. Damit können wir nach 15minütiger S-Bahnfahrt am Di nach Amsterdam zur Sightseeing-Tour fahren. Beschlossen und ausgeführt, um 16,45Uhr belegen wir einen Stegplatz beim Yachthafen De Vecht. Die dortige Restauration bietet einfache aber leckere Gerichte. Am Abend zieht ein kurze Regenfront herauf, die diesen sommerlichen Tag beendet.

Di

Heute ist Sightseeing-Tag in Amsterdam: nach der 15minütigen S-Bahnfahrt sind wir in Amsterdam Central und beginnen nach kurzer Orientierung die Hop-on/Hop-off-Bustour. Hier in Kurzform die Highlights: Besichtigung einer Diamant-Schleiferei; Weiterfahrt bis zur Westerkerk; Kirchen-Rundgang, Stärkung bei Apelgebak mit Slagroom und Koffie; Anne Frank Huis, Gang durch die lebendigen Gassen zum Dam-Platz; weiter durch die Dam-Straat und an sehenswerten Grachten entlang mit vielen Impressionen Richtung Zentrum; Zwischenstopp mit Grolsch-Bier; Weg an einer der Hauptstraßen entlang zum Wissenschafts- und Schifffahrts-Museum. 

Die Eindrücke sind in einer besonderen Bilder-Galerie zusammengestellt !

Nach der S-Bahn-Rückfahrt sind wir gegen 16,30Uhr wieder in Weesp. Dort nehmen wir erstmal eine erfrischende Dusche, danach 'Freizeit', Essen in einem schönen Lokal mit Außen-Sitzplatz an der Schleuse in Weesp; Beendigung des erlebnisreichen Tages an Bord.

Mi

Nach dem Frühstück verlassen wir Weesp und beginnen die gemütliche Fahrt auf der Vecht Richtung Utrecht. Die Ufer sind gesäumt mit Häusern der gehobenen Klasse und jeder Menge Wohnschiffen.

In Loenen a/d Vecht beschert uns die Mittagspause des Brückenwärters eine 1 stündige Rast, die für eine Suppenmahlzeit genutzt wird. Danach zweigen wir ab und fahren nach einer Schleusung in die Loosdrechtse Plassen, ein flaches, sehr großes Seengebiet mit Inseln und trotz des Wochentages sehr viel Wassersportaktivität: Segler sind ebenso unterwegs wie Wasserskifahrer und Motorbootfahrer. Wir beenden die Kennenlern-Rundfahrt im dortigen Yachthafen Mijnden.

Die Sonne hat es heute sehr gut gemeint, Schattenplätze sind an Bord begehrt, eben hochsommerliches 'Kurzehosen-Wetter'. Der Abend klingt nach einem Essen an Bord gemütlich aus. 

Do

Der Tag beginnt regnerisch. um 10Uhr biegen wir wieder in die Vecht ein und fahren mit gemütlicher Fahrt mit Blicken auf die wunderbaren Herrenhäuser an den Ufern bei Breukelen und Maarssen Richtung Utrecht. Das Wetter hat sich inzwischen wesentlich gebessert: es ist trocken, wieder wärmer und teils sonnig.

Kurz hinter Maarssen nutzen wir eine offenstehende Verbindungsschleuse, um auf den Amsterdam-Rijn-Kanal einzubiegen. Hier erwartet uns jetzt eine 10km lange Fahrt in Gesellschaft der Berufsschifffahrt. An einer Bunkerstation am Merweede-Kanal füllen wir den Dieseltank auf und biegen dann bei km 41 ab, erreichen nach der Nordersluis die letzte Fahrtstrecke bis zum Liegeplatz in Utrecht, Die letzte Brücke vor dem Liegeplatz in der Singel-Gracht ist mit einer Durchfahrthöhe von 3,75m eine nicht bewegliche Brücke, so dass wir nun doch das Verdeck und den Mast einschl. Fahnenstock am Heck kippen müssen. Um 14,30Uhr erreichen wir den Liegeplatz in der Singel-Gracht, leider ist kein Stromanschluss vorhanden.

Utrecht präsentiert sich bei einem Rundgang entlang der Oude Gracht  als quirlige Stadt; wir nehmen an einer Turmführung des höchsten Kirchturmes (112m) in NL teil. Der Aufstieg über die ca. 450 Stufen enthebt uns jeglichen Fitness-Trainings in kommenden Tagen. Dafür belohnt uns der Blick vom der Kirchturm-Plattform in 95m Höhe: nicht nur die Stadt Utrecht liegt uns zu Füßen, in der Ferne sind die Hochhäuser von Amsterdam zu sehen (erahnen).

In den Restaurants an der Oude Gracht sind alle Plätze besetzt; wir wählen einen Italiener; ein besonderes Grolsch-Bier gibt es dann noch in einer Seitenstraße, bevor wir gegen 21Uhr wieder an Bord sind.

Die Eindrücke sind in einer besonderen Bilder-Galerie zusammengestellt !

Fr

Der Tag beginnt windig und kühler. Nach 4,5h Fahrt (14km) erreichen wir nach vielen Brückenwartezeiten den Hafen des Vercharteres um 12,15Uhr. Die Übergabe der MY ist problemlos, die Kaution wird zurückerstattet. Wegen der Verkehrssituation um Utrecht starten wir zügig zur Rückfahrt.

Rückblick

Insgesamt schöne Woche bei guten Wetterverhältnissen, sehenswerte Strecke mit vielen Eindrücken, sehr sehr vielen Brücken und guter Seemannschaft. Gelungener Törn mit 178,5km und 27,5h Fahrzeit.

feS



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Gouda, Amsterdam, Utrecht: eine Rundtour der besonderen Art

Sa

Frühe Abfahrt um 7Uhr bei Rolf; 375km bis zur Marina von DelosYachting bei Ijsselstein in der Nähe von Utrecht; Ankunft 11Uhr; Einweisung und Übernahme der MY Stormvogel verläuft problemlos; Vercharterer wird noch um einige Tipps zu Durchfahrten und Liegeplätzen befragt, danach Einrichten in der MY.

13,00 Uhr ablegen mit Tages-Fahrtziel Gouda; Fahrt auf der gemütlichen Hollandse Ijssel mit typisch holländischen Ufer-Impressionen vorbei an Montfoort und Oudewater; dort findet unter großem Andrang der Bevölkerung ein Drachenboot-Rennen statt. Das Tagesziel wird nach 30km Fahrt erreicht; um 18,15Uhr liegen wir in einem gepflegten Jachthafen des örtlichen WSV fest. Nach dem Einlaufbier erkunden wir die nahe Altstadt und beenden nach einem leckeren Essen den Abend an Bord bei einem Glas Rotwein.

So

Der Mutter- und Wahltag in NRW beginnt bei bestem Sonnenschein und dem ersten Frühstück an Bord. Um 9Uhr legen wir ab und fahren auf der Grouwe mit dem Fahrtrichtungsziel Amsterdam. Die an der Strecke liegenden mächtigen Hebebrücken aus den 30er Jahren bescheren uns einige Wartezeiten. Nach knapp 2h durchfahren wir das 'Gartenzentrum' Boskoop. Die nun folgende Sporbrug (Eisenbahn-Drehbrücke) wird zum Albtraum: nach einstündiger Wartezeit stellt sich heraus, dass die Brücke defekt ist. Über VHF-Kanal 18 erfahren die zahlreichen wartenden Sportboote, dass die Brücke in der Nacht zu Montag repariert werden soll. Um 2Uhr Mo soll es eine kurze 15minütige Öffnung zur Durchfahrt geben.

Alternative Fahrrouten gibt es für uns nicht (außer der Rückfahrt). So beschließen wir, zunächst nach Boskoop zurückzufahren, um dann in der Nacht die angekündigte Brücken-Öffnung wahrzunehmen. Ausgang ungewiss, ich werde berichten.

An dem Gäste-Liegeplatz eines Lokals in Boskoop verbringen wir nach dem Essen den Nachmittag und frühen Wahlabend. Danach fahren wir zum Warteliegeplatz vor der defekten Sporbrug und gehen wegen der Fülle bei der Segelyacht Taipan eines australischen Weltumsegler-Ehepaars ins Päckchen.

Die Nachtruhe beginnt früh: die Wecker stehen auf 01,30Uhr !

Mo

Super, die Sporbrug wird, wie angekündigt, um 2Uhr nachts geöffnet und der Pulk von ca. 10 Sportbooten und 1 Berufsschiff kann passieren um sofort wieder vor der dahinterliegenden Hebebrücke an den vorgesehenen Warteplätzen festzumachen.

Die Nachtruhe endet endgültig um 6Uhr, Dienstbeginn der Hebebrücke: Durchfahrt an der Hebebrücke vor Alpen de Rijn. Danach biegen wir in den Aar-Kanal ein und fahren mit Blick auf die aufgehende Sonne über den mit Bodennebel verhangenen Wiesen einem sonnigen Tag entgegen.

Um kurz nach 7Uhr legen wir in Ter Aar an und erledigen im nahegelegenen Discounter HEMA unseren Einkauf für die folgenden Tage. Nach einem ausgiebigen Frühstück folgen wir weiter dem Aar-Kanal, der in Kanal-km 11 bei der Tolhuissluizen in die Amstel übergeht. Bei dieser Schleuse überrascht uns der Schleusenwärter mit der Frage nach der Breite unserer MY. Hintergrund: die große Schleusenkammer ist defekt; es steht nur die kleine Schleusenkammer mit einer Breite von nur 4m zur Verfügung. Bingo, unsere MY hat eine Breite von 3,30m, es passt also !

Die insgesamt 25km lange Fahrt auf der Amstel führt nun immer näher an die Außenbezirke von Amsterdam heran. Spätestens ab Uithorn fallen die wohlhabenderen Häuser am Ufer und die mit Restaurants besetzten Stadtdurchfahrten auf. Gegen 13,30h erreichen wir Amsterdam und stoppen durch unsere Durchfahrt unter der hochgelassenen Berlagebrug Fußgänger, Radfahrer, Autos, Omnibusse und Straßenbahnen. Der geplante, hinter der Brücke befindliche Liegeplatz ist verwaist und die Zugänge sind mit Stacheldraht zugesperrt. Besitzerwechsel, Geschäftsaufgabe ? Egal, wir können entgegen der Planung hier nicht bleiben; nach kurzer Besprechung beschließen wir, noch ca. 15km bis Weesp zu fahren. Hier gibt es 3 Yachthäfen, eine schöne Altstadt und einen S-Bahnanschluss. Damit können wir nach 15minütiger S-Bahnfahrt am Di nach Amsterdam zur Sightseeing-Tour fahren. Beschlossen und ausgeführt, um 16,45Uhr belegen wir einen Stegplatz beim Yachthafen De Vecht. Die dortige Restauration bietet einfache aber leckere Gerichte. Am Abend zieht ein kurze Regenfront herauf, die diesen sommerlichen Tag beendet.

Di

Heute ist Sightseeing-Tag in Amsterdam: nach der 15minütigen S-Bahnfahrt sind wir in Amsterdam Central und beginnen nach kurzer Orientierung die Hop-on/Hop-off-Bustour. Hier in Kurzform die Highlights: Besichtigung einer Diamant-Schleiferei; Weiterfahrt bis zur Westerkerk; Kirchen-Rundgang, Stärkung bei Apelgebak mit Slagroom und Koffie; Anne Frank Huis, Gang durch die lebendigen Gassen zum Dam-Platz; weiter durch die Dam-Straat und an sehenswerten Grachten entlang mit vielen Impressionen Richtung Zentrum; Zwischenstopp mit Grolsch-Bier; Weg an einer der Hauptstraßen entlang zum Wissenschafts- und Schifffahrts-Museum. 

Die Eindrücke sind in einer besonderen Bilder-Galerie zusammengestellt !

Nach der S-Bahn-Rückfahrt sind wir gegen 16,30Uhr wieder in Weesp. Dort nehmen wir erstmal eine erfrischende Dusche, danach 'Freizeit', Essen in einem schönen Lokal mit Außen-Sitzplatz an der Schleuse in Weesp; Beendigung des erlebnisreichen Tages an Bord.

Mi

Nach dem Frühstück verlassen wir Weesp und beginnen die gemütliche Fahrt auf der Vecht Richtung Utrecht. Die Ufer sind gesäumt mit Häusern der gehobenen Klasse und jeder Menge Wohnschiffen.

In Loenen a/d Vecht beschert uns die Mittagspause des Brückenwärters eine 1 stündige Rast, die für eine Suppenmahlzeit genutzt wird. Danach zweigen wir ab und fahren nach einer Schleusung in die Loosdrechtse Plassen, ein flaches, sehr großes Seengebiet mit Inseln und trotz des Wochentages sehr viel Wassersportaktivität: Segler sind ebenso unterwegs wie Wasserskifahrer und Motorbootfahrer. Wir beenden die Kennenlern-Rundfahrt im dortigen Yachthafen Mijnden.

Die Sonne hat es heute sehr gut gemeint, Schattenplätze sind an Bord begehrt, eben hochsommerliches 'Kurzehosen-Wetter'. Der Abend klingt nach einem Essen an Bord gemütlich aus. 

Do

Der Tag beginnt regnerisch. um 10Uhr biegen wir wieder in die Vecht ein und fahren mit gemütlicher Fahrt mit Blicken auf die wunderbaren Herrenhäuser an den Ufern bei Breukelen und Maarssen Richtung Utrecht. Das Wetter hat sich inzwischen wesentlich gebessert: es ist trocken, wieder wärmer und teils sonnig.

Kurz hinter Maarssen nutzen wir eine offenstehende Verbindungsschleuse, um auf den Amsterdam-Rijn-Kanal einzubiegen. Hier erwartet uns jetzt eine 10km lange Fahrt in Gesellschaft der Berufsschifffahrt. An einer Bunkerstation am Merweede-Kanal füllen wir den Dieseltank auf und biegen dann bei km 41 ab, erreichen nach der Nordersluis die letzte Fahrtstrecke bis zum Liegeplatz in Utrecht, Die letzte Brücke vor dem Liegeplatz in der Singel-Gracht ist mit einer Durchfahrthöhe von 3,75m eine nicht bewegliche Brücke, so dass wir nun doch das Verdeck und den Mast einschl. Fahnenstock am Heck kippen müssen. Um 14,30Uhr erreichen wir den Liegeplatz in der Singel-Gracht, leider ist kein Stromanschluss vorhanden.

Utrecht präsentiert sich bei einem Rundgang entlang der Oude Gracht  als quirlige Stadt; wir nehmen an einer Turmführung des höchsten Kirchturmes (112m) in NL teil. Der Aufstieg über die ca. 450 Stufen enthebt uns jeglichen Fitness-Trainings in kommenden Tagen. Dafür belohnt uns der Blick vom der Kirchturm-Plattform in 95m Höhe: nicht nur die Stadt Utrecht liegt uns zu Füßen, in der Ferne sind die Hochhäuser von Amsterdam zu sehen (erahnen).

In den Restaurants an der Oude Gracht sind alle Plätze besetzt; wir wählen einen Italiener; ein besonderes Grolsch-Bier gibt es dann noch in einer Seitenstraße, bevor wir gegen 21Uhr wieder an Bord sind.

Die Eindrücke sind in einer besonderen Bilder-Galerie zusammengestellt !

Fr

Der Tag beginnt windig und kühler. Nach 4,5h Fahrt (14km) erreichen wir nach vielen Brückenwartezeiten den Hafen des Vercharteres um 12,15Uhr. Die Übergabe der MY ist problemlos, die Kaution wird zurückerstattet. Wegen der Verkehrssituation um Utrecht starten wir zügig zur Rückfahrt.

Rückblick

Insgesamt schöne Woche bei guten Wetterverhältnissen, sehenswerte Strecke mit vielen Eindrücken, sehr sehr vielen Brücken und guter Seemannschaft. Gelungener Törn mit 178,5km und 27,5h Fahrzeit.

feS